Nordic Walking Guide - Der unabhängige Ratgeber über Nordic Walking

Nordic-Walking-Pads: Typen & Tipps zur Benutzung

Nordic-Walking-Pads: Verschiedene Typen & Tipps zur BenutzungNordic-Walking-Pads sind an bestimmte Bodengegebenheiten angepasst und werden ganz einfach auf die Stahlspitzen der Nordic-Walking-Stöcke aufgesetzt. Wer viel auf asphaltierten Strecken läuft, der kommt um die Anschaffung solcher Pads nicht herum.

Die Gummiaufsätze schützen die Stahlspitze, dämpfen die Geräusche beim Walken ab und verhindern, dass die Schwingungen beim Abstoßen auf den Schaft des Stockes übertragen werden. Noch dazu sind Pads speziell an die Gegebenheiten bestimmter Geländetypen angepasst.

In diesem Artikel zeige ich Dir, welche Arten von Aufsätzen es überhaupt gibt, wie Du diese verwenden solltest und wie lange die Gummiaufsätze für gewöhnlich halten.

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Welche Arten von Nordic-Walking-Pads gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man vier Arten von Pads, wobei man die meisten Nordic-Walker entweder mit Stone-, oder mit Ground-Pads sieht.

  • Stone
    Bei Stone handelt es sich um die größten erhältlichen Pads, die an kleine Gummischuhe erinnern. Aufgrund ihres tiefen Profils eignen sie sich vor allem für asphaltierte oder auch geteerte Strecken. Auch steinige Wege können mit Stone-Pads bestritten werden. Das ergonomische Profil sorgt dafür, dass man selbst bei Nässe nicht vom Asphalt abrutscht.
  • Ground
    Die Ground-Pads sind etwas kleiner und runder als Stone-Pads und erinnern nicht ganz so stark an Schuhe. Sie eignen sich lediglich für asphaltierte Strecken.
  • Spike
    Spike-Pads sehen so ähnlich aus wie Ground-Pads, allerdings sind sie zusätzlich noch mit kleinen Metall-Spikes auf der Unterseite ausgestattet. Diese Spikes sorgen für einen vernünftigen Gripp auf Waldwegen oder auch bei Schnee.
  • Round
    Round-Pads sind – wie der Name bereits suggeriert – rundlich geformt. Dieser Pad-Typ eignet sich beispielsweise bei Walking-Touren in den Bergen oder auch beim Trekking.

Wenn gar keine Gummiaufsätze verwendet werden und lediglich die blanke Metallspitze zum Einsatz kommt, ist der Walker normalerweise auf einem naturnahen Pfad ohne Asphalt unterwegs. Hier kann man die Metallspitze richtig schön in den Waldboden rammen und sich auf diese Weise vernünftig abstoßen.

Tipps zur Benutzung von Gummiaufsätzen

Mit Aufsätzen auf den Stahlspitzen wird Nordic Walking zu einer leisen AngelegenheitBei der Verwendung von Nordic-Walking-Pads solltest Du darauf achten, diese richtig herum auf die Stöcke aufzusetzen. Die Spitze – sofern beim jeweiligen Pad-Typen vorhanden – sollte immer nach hinten zeigen, da man sich mithilfe der Gummiaufsätze abstößt. Da die Pads ein bisschen an Schuhe erinnern, werden sie von Anfängern häufig instinktiv falsch herum aufgesetzt.

Des Weiteren solltest Du darauf achten, sowohl Pads, als auch die Stahlspitze selbst sauber zu halten. Wenn ein oder sogar beide Elemente verschmutzt sind, kann es passieren, dass die Gummiaufsätze nicht mehr halten und direkt abfallen. Ich spreche dabei übrigens aus Erfahrung.

Sind alle Pads mit jedem Nordic-Walking-Stock kompatibel?

Die meisten Nordic-Walking-Pads weisen einen Innendurchmesser von 10 mm auf. Nichtsdestotrotz solltest Du immer prüfen, ob die gewünschten Pads auch auf Deine Nordic-Walking-Stöcke passen. Ich habe beispielsweise einmal Gummiaufsätze im Angebot gesehen, die nicht auf Nordic-Walking-Stöcke der Marke Leki passen.

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Wie lange halten sich Gummiaufsätze für gewöhnlich?

Nordic-Walking-Pads sind Verbrauchsgegenstände. Sie bestehen aus Gummi, welches sich mit der Zeit abnutzt – ähnlich wie bei Autoreifen.

Bei mir hat es beim ersten Mal einige Monate gedauert, bis ich die Pads auswechseln musste. Leider kann ich nicht genau sagen, wie viele Kilometer ich in dieser Zeit gelaufen bin. Ich gehe einfach mal von einer niedrigen, dreistelligen Anzahl an Kilometern aus.